Die Gurke ist eine einjährige, laubabwerfende Gemüsepflanze. Dieses ursprünglich aus Asien stammende Sommergemüse ist reich an Wasser und Ballaststoffen, die sich positiv auf die Darmpassage auswirken. Um von den Vorteilen der Gurken zu profitieren und eine Bio-Ernte zu genießen, sollten Sie den Anbau in Ihrem Garten in Betracht ziehen. Informieren Sie sich dazu über die 6 wichtigen Dinge, die Sie für eine erfolgreiche Gurkenaussaat beachten sollten.

Gurke ist ein erfrischendes Gemüse. Es kann roh in Salaten oder mit anderem rohen Gemüse gegessen werden. Um diese Gemüsepflanze erfolgreich anzubauen und eine knackige und saftige Ernte zu erzielen, müssen Sie zunächst die Pflanzphase erfolgreich abschließen.

6 Tipps für eine erfolgreiche Gurkenpflanzung

Um Gurken erfolgreich anzupflanzen, müssen Sie diese 6 Faktoren berücksichtigen.

  1. Beachten Sie die Aussaatzeit der Gurken
Gurkensamen – Quelle: spm

Die Gurke schätzt die Sonneneinstrahlung und mag ein gemäßigtes Klima. Der ideale Zeitpunkt für die Aussaat von Gurken liegt jedoch   zwischen März und Mai.   Wenn Sie im März Samen säen möchten, müssen Sie dies unter einem beheizten Unterstand tun. Erst nachdem die Samen gekeimt sind, können Sie   die Jungpflanzen ins Freiland verpflanzen.  Dieser Vorgang sollte jedoch erst am Ende des Frosts, also ab Mitte Mai, durchgeführt werden. Achten Sie in diesem Fall darauf, einen Abstand von einem Meter zwischen den Pflanzen einzuhalten.

Da   Gurken Angst vor Kälte und Frost haben,   können Sie sie ab Mitte Mai nur noch vor Ort, also direkt dort, wo sie geerntet werden, aussäen. Pflanzen Sie bis zu 3 Samen pro Loch und achten Sie darauf, einen Abstand von einem Meter zwischen den Pflanzen einzuhalten.

  1. Wählen Sie den richtigen Boden für den Gurkenanbau

Gurken bevorzugen gut durchlässigen, tiefgründigen, lockeren, also leichten, zuvor bearbeiteten Boden. Die Gurke schätzt auch Humusböden, also Böden, die   reich an Pflanzenresten   und damit reich an Humus sind.

Wenn Sie sich für die Aussaat zu Hause entschieden haben, füllen Sie die Töpfe mit guter Erde. Letzteres zeichnet sich durch   seine Fähigkeit aus, Wasser und Nährstoffe zu speichern und   gleichzeitig zu entwässern, sodass die Luft   um die Wurzeln zirkulieren kann.   Pflanzen Sie bis zu 3 Samen pro Topf und bedecken Sie diese mit etwa 2 cm Erde.

  1. Halten Sie Gurkensamen warm, um die Keimung zu fördern

Zum Keimen   benötigen Samen Wärme.   Für eine erfolgreiche Aussaat von Gurken im Boden ist es außerdem wichtig,   bis zum Ende des Frosts zu warten,   damit die Samen ausreichend Wärme und Sonnenlicht erhalten. Bei Topfpflanzen empfiehlt es sich, die Töpfe auf einem Tablett anzuordnen und dieses über einem Gerät zu platzieren,   das Wärme abgibt,   beispielsweise einem Kühlschrank. Anschließend die Pfanne mit Frischhaltefolie abdecken, um die Hitze zu speichern. Bedenken Sie, dass die Sämlinge eine Temperatur von etwa 20°C benötigen.

  1. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit aufrecht, damit die Gurkensamen erfolgreich keimen

Auch Samen benötigen zum Keimen Feuchtigkeit. Wenn es außerdem ratsam ist, die Töpfe mit einer transparenten Folie abzudecken, dient dies nicht nur der Wärmespeicherung, sondern auch   der Erhaltung der Feuchtigkeit.  Denken Sie jedoch daran, den Boden jeden Tag zu überprüfen und ihn bei Bedarf zu gießen. Vermeiden Sie jedoch zu viel Wasser, da dies dazu führen kann, dass die Wurzeln faulen   und junge Pflanzen welken.

Junge Gurkenpflanze - Quelle: spm
  1. Sorgen Sie für Lichtbelichtung für junge Gurkenpflanzen

Gurkensamen brauchen Licht,   sobald sie zu keimen beginnen.   Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, die transparente Folie von den Töpfen zu entfernen und die Schale unter eine Leuchtstofflampe zu stellen, da das vom Fenster kommende Licht die jungen Pflanzen möglicherweise nicht ausreichend beleuchtet. Denken Sie daran, dass an Ort und Stelle gesäte Samen auch der vollen Sonne ausgesetzt   und vor Wind geschützt sein müssen.

  1. Wissen Sie, wann Sie junge Gurkenpflanzen beschneiden und verpflanzen müssen

Bei der Pflanzentransplantation handelt es sich ausschließlich um   Sämlinge, die zu Hause   in Töpfen gezüchtet werden. Wenn die jungen Pflanzen eine Höhe von etwa 3 cm erreichen, beschneiden Sie diejenigen, die schwach erscheinen, so dass   nur die kräftigen Pflanzen in jedem Topf verbleiben.  Wenn die von Ihnen konservierten Sämlinge eine Höhe von 5 cm erreichen, verpflanzen Sie sie   an einem sonnigen Ort in Ihrem Garten in die Erde.

Welches Gemüse sollten Sie nicht neben der Gurke anpflanzen?

Obwohl es viele Gemüsesorten gibt, die gut zu Gurken passen, gibt es auch andere ungeeignete Pflanzen, die ihr Wachstum behindern können, darunter: Melonen, Kohl (Kohlrabi, Blumenkohl, Grünkohl…), Salbei, Fenchel, Kartoffeln.

Wenn Sie diese 6 Faktoren berücksichtigen, können Sie erfolgreich Gurken säen, um gesunde und kräftige Jungpflanzen zu erhalten, die anschließend eine reiche Ernte bringen.