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Lorbeerblätter: Darum sollten Sie sie immer zu Hause haben

Dieser aromatische Strauch wird oft als Bouquet garni zum Würzen unserer hausgemachten Gerichte verwendet und hat viele weitere Eigenschaften … Lorbeerblätter, die einst von den Griechen und Römern verehrt wurden und den Appetit anregen und den Körper stärken, werden schnell zu einem unserer besten Verbündeten für die Gesundheit!

Was ist Lorbeer?

Der Lorbeer, nach der Übersetzung des lateinischen Laurus nobilis auch Edellorbeer genannt, ist ein Strauch, der außer der Hitze und der Sonne, die er dann so gut auf kulinarische Zubereitungen zu übertragen weiß, kaum andere Bedürfnisse hat. Logischerweise findet man ihn hauptsächlich im offenen Gelände am Rande des Mittelmeerbeckens. Man erkennt sie an ihren dunkelgrünen, dichten und widerstandsfähigen Blättern, die oft zur Anlage von Hecken in Gärten verwendet werden. Weniger bekannt ist, dass Lorbeerblätter im Frühjahr auch runde, schwarze Beeren hervorbringen, die, wenn sie getrocknet verwendet werden, die gleichen Geschmackseigenschaften wie die Blätter haben.

Obwohl das Lorbeerblatt in der französischen Gastronomie eine wichtige aromatische Pflanze ist, ist es auch für seine medizinischen Eigenschaften bekannt und wird häufig in der Kräutermedizin verwendet.

Die medizinische Wirkung von Lorbeerblättern

Lorbeerblatt wird seit jeher zur Behandlung von Verdauungsstörungen eingesetzt.

Es macht appetitanregend, regt die Magensaftsekretion im Magen an, sorgt für eine gute Verdauung und verhindert die Gärung.

Es wird auch wegen seiner antiseptischen Eigenschaften verwendet, weshalb es in vielen Marinaden enthalten ist.

Lorbeerblatt wirkt auch gut schleimlösend bei Bronchitis und sein Pulver senkt das Fieber.

Ätherisches Lorbeeröl (das niemals innerlich angewendet werden sollte) wird häufig in Form von Salben zur Bekämpfung von Muskelschmerzen oder -schmerzen eingesetzt. Seine Wirkung wäre auch bei rheumatischen Schmerzen von Vorteil. Auch dem Badewasser zugesetzte Blattsuds sollen schmerzende Gliedmaßen lindern.

In Form eines Blattwickels soll Lorbeerblatt die Schmerzen bei Wespen- oder Bienenstichen lindern.

Lorbeersauce hätte auch interessante Eigenschaften auf das Harnsystem, da sie die Blase stärkte und laut Dioskurides (1. Jahrhundert n. Chr.) Nierensteine ​​beseitigte. Laut Discorides lindert seine Rinde jedoch auch Lebererkrankungen.

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